Notizen Vom Sommer

Ein paar Notizen, die ich mir im Sommer gemacht habe, aber es nicht in einen Blogpost geschafft haben.

Sitze auf dem Sofa, in eine Decke eingewickelt, Wind rast ums Haus, heiße Wärmflasche auf meinem Bauch, Kaffeetasse auf dem Beistelltisch. Ich mache das meiste daraus, meine eigene Chefin zu sein. Heute bedeutet das, das Arbeits- gegen das Wohnzimmer einzutauschen.

Normalerweisen mag ich Routinen. Ich mag es von unserem eigens eingerichteten Büro, ganz oben im Haus, aus zu arbeiten. Aber heute ist einfach so ein Tag.

Mindestens einmal im Jahr starte ich einen Blogpost mit “Ich seit Monaten geschrieben”. Meistens liegt das daran, dass ich zu beschäftig war und mein Blog daher hinten angestellt wurde. So auch dieses mal. Die letzten Monate war richtig viel los. Aber sobald ich das Licht sehe, merke ich wieder, wie sehr ich es vermisse zu schreiben. Nichtmal, damit andere Leute es lesen, einfach nur für mich selbst. Es ist gute Übung für meinen Job. Aber vor allem hilft es mir dabei zu reflektieren, meine Gedanken auszudrücken. Und ich liebe es, nach Monaten oder sogar Jahren zu diesen Blogposts zurückzukommen, sie fast wie ein Tagebuch zu lesen, mich an Gefühle, Gedanken und Lebensphasen zu erinnern.

Sommer

Der Sommer war… nicht ganz so wie ich mir den idealen Sommer vorstelle. Ich hatte all diese Vorstellungen von Picknicks und London in all ihrer Großartigkeit zu genießen. So ganz ging das nicht auf. Ich schieb’s auf’s Wetter. Aber ich bereue auch, dass ich nicht aktiver war, als die Sonne schien. Zu oft war ich zu beschäftigt, zu müde. Often I was too busy, too tired. Hoffentlich verinnerliche ich diese Zeilen durch’s Aufschreiben nun so sehr, dass ich nächstes Jahr nicht den gleichen Fehler mache.

Obwohl ich nicht viel Zeit zum Schreiben hatte, habe ich doch hier und da kleine Notizen in mein Handy geschrieben. Momente, die ich nicht vergessen wollte.

Es war heiß. Zum Glück bleibt unser Haus recht kühl. Nur nicht das oberste Zimmer, in dem sich unser Büro befindet. Also habe ich meinen Arbeitsplatz eine Etage tiefer verlegt. Jetzt sitze ich am Fenster, mit Blick auf den Garten, und eine leichte Brise weht. Die Sonne scheint, der Lavendel blüht. Es erinnert mich fast an Südfrankreich. Ich sehe, wie Harry die Wäsche abnimmt, die wir vor ein paar Stunden zum Trocknen in die Sonne gehängt haben.

Es ist ein warmer Samstagnachmittag außerhalb von London. Unser Freund feiert seinen Geburtstag im Haus seiner Eltern in Wiltshire. Eiswürfel klirren in meinem Glas. Ich stehe im Garten, umgeben von Bäumen und Blumenbeeten, die mich dazu inspirieren, unserem Garten mehr Liebe zu schenken. Ich unterhalte mich mit Freunden, nippe Rosé. Der perfekte Tag.

Am nächsten Tag im Zug nach Hause Eine Tomatenpflanze auf dem Sitz neben mir. Ein Mitbringsel.

Ein Wochenende. Bin zuhause geblieben, liege im Garten und lese mein Buch. 5 Stunden am Stück. Ich muss das öfter tun! Die günstige Form an Wellness: Ruhe, Zeit allein, Natur und ein gutes Buch. Kein Handy. Traumhaft.
Jeden Tag im Garten. Die Himbeeren ernten, die scheinbar über Nacht gereift sind.Ich kann nicht widerstehen, muss sie probieren, noch bevor ich wieder im Haus bin. Streue sie über meine Frühstücksbowl.
Die besten Freitage sind die, an denen wir abends zu unserem Lieblings Pizza Restaurant laufen, vielleicht 30 Minuten zu Fuß. Wir sitzen draußen, trinken Beer und bezahlbare Aperols, essen die beste Pizza, die ich je in London gefunden habe.
A long dining table outside, people eating and chatting
↳ A perfect summer day in the countryside
Raspberry on the bush
↳ Raspberry in our garden
Pizza
↳ Raspberry in our garden

Das Beste kommt zum Schluss

In unregelmäßigen Abständen, meist zum Ende eines Monats, versende ich einen kleinen Newsletter mit Updates auf dem Blog und allem, was mich sonst noch so beschäftigt hat.